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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 187,30 € |
191,00 € |
-3,70 € |
-1,94 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006766504 |
676650 |
- € |
- € |
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Nordd. Affinerie Kaufsignal abwarten 16.12.2003
Performaxx-Anlegerbrief
Die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief" empfehlen Anlegern vor einem Einstieg in die Aktie von Norddeutsche Affinerie (ISIN DE0006766504 / WKN 676650) ein mögliches Kaufsignal abzuwarten.
Als eine der ältesten deutschen Aktiengesellschaften seien die Kupferhersteller 1998 an die Börse gegangen. Zunächst im SDAX notiert, habe die Norddeutsche Affinerie 2001 den Sprung in den MDAX getan. Der Streubesitz der größten Kupferhütte Europas liege mittlerweile bei gut 70% und werde damit hauptsächlich von Partikularinteressen gelenkt. Höchstes Anlegerziel dürfte dabei eine hohe Dividende und ein stetig steigender Aktienkurs sein. Jedoch sei letzteres in den vergangenen 1,5 Jahren nicht der Fall gewesen.
Zurückblickend habe der Aktienkurs der Norddeutschen Affinerie von Mitte 1999 bis Anfang 2001 einen frischen Aufwärtstrend erlebt, der die Notierungen von 8,40 auf 15 Euro gehievt habe. Nach einer folgenschweren Korrektur bis auf 10 Euro im September 2001 sei es den Kursen gelungen, kurzfristig mit 15,54 Euro einen neuen Hochpunkt im April 2002 festzulegen. Nun - gut 1,5 Jahre später seien in den letzten Monaten die Preise wieder auf das Kursniveau von 8,30 Euro zurückgekehrt. Dabei sei besonders zum Jahresanfang nochmals starker Verkaufsdruck aufgekommen, der die Kurse binnen Monaten von 12 auf jetzt 8,30 Euro gedrückt habe.
Seit August habe sich die technische Lage zusehends stabilisiert, indem der Aktienkurs nach einem erneuten Kursrückgang bereits bei 8,60 Euro ein zweites Standbein gefunden habe. Die kurzfristigen Bodentendenzen hätten sich in den Folgemonaten bis dato weiter ausgebaut und eine mögliche, mittelfristige Boden-Umkehrformation etabliert. Einzelne "Kursausreißer" in die ansteigende Richtung hingegen seien früh vom langfristigen Abwärtstrend gestoppt worden, der sich relativ steil abfallend über die markanten Hochpunkte von 15,54 und 12,05 Euro erstrecke. Bereits im Vorfeld habe dabei die 200-Tage-Linie in den letzten Monaten mehrmals als deutliche Kursbremse gewirkt.
Die mittlerweile nur noch leicht fallende 200-Tage-Linie habe in der Vergangenheit bereits des öfteren an markanten Kurspunkten vehementen Widerstand geleistet und dadurch mittelfristige Verkaufssignale ausgelöst. Doch diesmal könnte ein Kursausschlag in die andere Richtung folgen: In den letzten Tagen sei es dem Aktienkurs gelungen die 200-Tage-Linie bei 9,41 Euro zu überwinden und gleichzeitig in nahe Schlagdistanz zum langfristigen Abwärtstrend bei ca. 9,70 Euro zu gehen. Eine Überwindung des 1,5-jährigen Trends dürfte dabei mittelfristig positive Signale für die kommende Kursentwicklung bedeuten, zumal damit auch die Loslösung des Widerstand gebenden 200-Tage-Durchschnitts besiegelt wäre.
Das kurz- bis mittelfristige Kursziel nach einem gelungenen Ausbruch dürfte sich in den Widerstandsbereich von 11 respektive 12 Euro erstrecken. Daraufhin stelle das Kurslevel von 13 Euro ein weiter augenfälliges Ziel dar. Trotz der sehr aussichtsreichen Charttechnik wolle man ausdrücklich darauf hinweisen, dass das Kaufsignal mit Bruch des langfristigen Abwärtstrends unbedingt abzuwarten sei, um nicht einem (Kurs-)Täuschungsmanöver zu erliegen.
Die bereits relativ weit vorangeschrittene Bodenkorrektur deute ein baldiges Ende des 1,5-jährigen Abwärtstrends an, von dem die Aktionäre bzw. Anteilsscheine deutlich profitieren könnten. Wer noch nicht Aktionär sei, sollte das mögliche Kaufsignal unbedingt abwarten, ehe er sich positioniere. Die Anteilsscheine würden sich auf Grund des moderat erscheinenden "Kurspotenzials" und einer zusätzlich hohen Dividendenpolitik in beide Richtungen für den mittel- bis langfristig denkenden Aktieninvestor eignen.
Um das Risiko eines Fehlsignals der Aktie von Norddeutsche Affinerie zu minimieren, sollte das Stop-Loss-Limit mit Einstieg an der Kursmarke von 9 Euro festgemacht und mit stetig steigenden Notierungen nachgezogen werden, so die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief".
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